Erstmals gibt es zur 5. Auflage der Schaufensterausstellung
KUNSTGENUSS® einen dotierten Publikumspreis,
den Sie durch Ihr Voting bestimmen werden.
Sie können bis zum 2. August 2019 drei Stimmen abgeben!

Der Publikumspreis wird am 4. August 2019 verliehen:
STADTWERKE-Preis heißt er und ist mit 300,00 € dotiert.
Der Zweitplatzierte erhält 200,00 €, der Drittplatzierte 100,00 €.

Information

Die Teilnehmer wurden zum Thema »…eines Freundes Freund zu sein«
eingeladen. Vorgeschrieben war die Technik: Fotografie.
Es erfolgte eine interne Auswahl.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen, Änderungen vorbehalten.


Leo´s trendmode | Buchholzer Straße 28
Elisabeth Gehlert | Ohne Titel

Entstehungszeit der Aufnahme: ein Morgen, Ende September 2018.
Kamera: Canon EOS 700D


Euphemia | Buchholzer Straße 25
Kai Meinig | „Unsere Clique“

Diese Aufnahme entstand am 26. Januar 2017. Sie zeigt unsere Clique nach dem Freitags-Mittagstisch vor der Herderkirche in Weimar (vorn Anne Görnitz, Timm Burkhardt, Kai Meinig, Julia Maria Otte, Benedikt Braun).


betty moden | Buchholzer Straße 22
Nathalie Mohadjer | „Jasmina (Mitte) mit ihren Freundinnen“

2004 reiste ich das erste Mal nach Bosnien und Herzegowina, um die Auswirkungen zehn Jahre nach Kriegsende festzuhalten. Unter anderem besuchte ich das Flüchtlingslager Grab Potok, welches sich eine Stunde außerhalb der Stadt Tuzla isoliert im Wald befindet. Dort leben bis heute noch ca. 100 Personen, fast ausschließlich Frauen und Kinder, in zwei Holzbaracken aufgeteilt. Alle Bewohner sind Überlebende des Genozides, der 2005 in der Stadt Srebrenica und deren Umgebung stattgefunden hat.
Als ich 2007 nach Bosnien und Herzegowina zurückkehrte und die Bewohner von Grab Potok nochmals besuchte, waren Jasmina und ihre Freundinnen verschwunden.
Ihre Mutter erzählte mir, dass die Mädchen von Schmugglern 2005 verschleppt worden wären.

Nathalie Mohadjer lebt und arbeitet in Paris. Sie studierte bis zu ihrem Abschluss 2007 an der Bauhaus-Universität Weimar.


Schuh Sehm | Buchholzer Straße 18
Daniela Schleich | „Berührung“

Carlos aus Guatemala und Anne aus Frankenberg sind Freunde aus meiner Studienzeit in Chemnitz. Sie besuchten mich vergangenes Jahr in meinem Garten in Jahnsdorf/Erzgebirge. Bei dieser Gelegenheit entstand dieses Foto. Beide leben in Berlin und lieben die Musik.
Vor über zehn Jahren machte ich meine Leidenschaft »Fotografie« zum Beruf und habe mein Arbeitsfeld stetig auf Bildreportagen und Fotodokumentationen (u. a. Hochzeiten, Firmenevents, Kongresse, Messen, Ausstellungen und Festivals) verlagert … Ich arbeite ohne Atelier und am liebsten im Freien mit natürlichem Licht (Available Light). Dabei liegen mir ehrenamtliche bzw. soziale Fotoprojekte sehr am Herzen.
Seit 2015 biete ich regelmäßig Wochenend-Fotoworkshops zu verschiedenen Themen an.
Mehr Informationen unter: www.danielaschleich.de


Löwen-Apotheke | Markt 3
Förderverein Carlfriedrich Claus – Lebens- und Arbeitsort in Annaberg-Buchholz e. V. | „Freundschaftsbild“
AUßERHALB DER WERTUNG

Seit 2017 können wir als Förderverein durch das ESF-Projekt »Carlfriedrich Claus – Vermittlung zeitgenössischer Bildender Kunst« in Kursen und Workshop-Angeboten Kindern und Jugendlichen einen intensiven Kontakt mit verschiedensten künstlerischen Techniken anbieten. Innerhalb des Workshops »INTERAKTIONEN« am 30. Oktober 2018 entstand dieses Foto von zwei befreundeten Mädchen der Klassenstufe 4 im Studienraum Carlfriedrich Claus.


Jeans Corner | Kleine Kirchgasse 1
Irene Jacob und René Keil | „Eine Kunst, in der uns das Leben auszeichnet, ist …“

Das Bild ist im Zuge der Vorbereitungen unserer gemeinsamen Fotoausstellung Tonspuren entstanden. Es kombiniert je ein fotografiertes Motiv von uns beiden. Die Synthese aus diesen beiden Motiven spiegelt den Prozess und die Resultate der gemeinsamen Arbeit.
Kamera: Canon EOS 3000N


Mode Marius | Wolkensteiner Straße 2
Thomas Selbig | „Mädchen auf Schaukel sitzend“

Wie oft wird einem die Bedeutung von Dingen erst bewusst, wenn man sie nicht bei sich hat. Die Liste ließe sich vom fehlenden Taschentuch über das Kleingeld bis hin zum verlegten Autoschlüssel schier grenzenlos erweitern. Doch das Fehlen von Personen lässt diese Gegenstände rasch unwichtig erscheinen, besonders dann, wenn es sich um Personen handelt, die einem am Herzen liegen. Mein Name ist Thomas Selbig und mir persönlich bot sich die Gelegenheit, diesen Gedanken photographisch festzuhalten und mich im gleichen Atemzug daran zu erinnern, die lieb gewonnenen Menschen in meiner Umgebung nicht als selbstverständlich anzusehen, sondern diese zu schätzen, zu lieben und zu halten, so gut ich kann. Dabei erlebe ich als junger Vater zweier Kinder jedoch immer wieder, wie schwierig es sein kann die alten Freundschaften zu pflegen und gleichzeitig sämtlichen familiären Anforderungen gerecht zu werden. Kraft für diese Herausforderung schöpfe ich dabei aus Photographie und Malerei, denen ich seit meinem zehnten Lebensjahr nachgehe. Zudem kann ich mich auf die Unterstützung meiner liebevollen Frau verlassen, die mich
mit ihrer lebensfrohen Art immer wieder zu inspirieren weiß und mir stets Kritikerin in künstlerischen sowie lebensweltlichen Dingen ist.


Paul Scholz – Feine Mode | Wolkensteiner Straße 2 a
Gunter Grießbach | „Schatten und Licht“

Schatten und Licht – sind wie Freunde, die einzeln nicht existieren können.
Fotografik, verfremdet,
aufgenommen im Februar 2017 auf dem Darß, Weststrand.


Weltladen Annaberg e. V. | Wolkensteiner Straße 17 a
inesj.plauen | „Freunde, 2019“

Entstanden ist die Fotografie in diesem Frühjahr auf einer Studienreise des ART COLLECTIV Plauen an die Ostsee auf die Insel Rügen nahe Dranske.
Mein Künstlername – im bürgerlichen Leben heiße ich Ines Falcke – leitet sich von meinem Geburtsnamen und meinem Geburtsort ab.
1965 in Plauen geboren
1983–89 Studium in Dresden
1985 Geburt Sohn Pierre
1990 Geburt Sohn Michel
seit 1992 Lehrerin am Diesterweg-Gymnasium Plauen
seit 1994 Dozentin zu kunstpädagogischen und künstlerischen Aspekten
seit 1995 auch freischaffend als Künstlerin tätig
seit 1998 Fachberaterin Kunst
seit 2011 Kunsthaus Eigenregie Eschenbach: Atelier, Galerie, Veranstaltungen

Mitglied im Chemnitzer Künstlerbund e. V., BDK-Fachverband für Kunstpädagogik, Kunstverein Plauen-Vogtland e. V.

www.eigenregie.de


10  Betten-Flach | Wolkensteiner Straße 21
Ted T. Kivitt | „And it was good“, 2019

Die zeitgenössische Tanzproduktion »And it was good« ist im Rahmen der Kompositionsklasse an der SUNY Purchase/ New York entstanden. Der Choreograf Leo Gnatzy hat in einer 1 1/2 monatlichen Produktionsphase versucht, seine amerikanischen Kommilitonenmit eher »europäischen« Auffassungen und Techniken des zeitgenössischen Tanzes in Kontakt zu bringen und ein Stück entstehen zu lassen, in dem die Seele des Tänzers tanzt und nicht nur das äußere Erscheinungsbild zum Vorschein kommt.


11  Schuhe & Lederwaren Thiele | Wolkensteiner Straße 12
Dietmar Lang | „Das ist lustig!“

April 2006, Schnappschuss; Ort: Saanicton, Vancouver Island, British Columbia/Kanada (Reservat)
Aubray Jun. und Marc sind Freunde. Es sind zwei Natives (Indianer) vom Stamme der Coast Salish. In ihrem Dorf lebt die ganze Familie (Tribal), die zum Stamm der Tsawoud (sprich »Se-uth«) gehören. Die Erwachsenen sind gute Schnitzer (Totempoles, Masken, Reliefs, Schalen).
»Ich habe diesen Stamm mehrfach besucht und Freunde und Kollegen gefunden. Wir haben auch gemeinsam geschnitzt. Diese zwei Jungen freuen sich über ein kleines Geschenk, Kletterfiguren aus Seiffen. So etwas kannten sie noch nicht. Ich habe auf meinen Reisen immer einige mit. Sie nehmen kaum Platz im Gepäck weg. Überall auf der Welt hilft so ein kleines Kletterfigürchen, schnell Kontakt zu den Menschen zu finden, gerade auch über die Kinder zu ihren Eltern. Das ist oft der Schlüssel zu ihrer Kultur und dem Kennenlernen ihrer Lebensweise.«
Dietmar Lang, Juli 2019


12  Pfeffersack | Wolkensteiner Straße 27
Frank Mehnert | „U. L. I. 2016“

Foto, 2016, unbearbeitet, auf Leinwand,
Größe Keilrahmen 75 x 100 cm
1960 – in Zwickau geboren
1981–1986 Architekturstudium an der TU Dresden
1986–1990 Künstlerischer Assistent…an der
TU Dresden bei Karlheinz Georgi

1989 Aufnahme in den Verband Bildender Künstler/ VBK-Malerei/Grafik

seit 1991 freiberuflich tätig als Maler/Grafiker und Architekt

1995 Aufnahme in den Bund Deutscher Architekten
seit 2018 Mitglied im Chemnitzer Künstlerbund e.V.
Ausstellungen/Ausstellungsbeteiligungen u. a.:
Ahrweiler, Berlin, Brandenburg an der Havel, Burkhardtsdorf, Chemnitz, Dresden, Erlangen, Frankfurt/M., Gelnhausen, Heidenau/Großsedlitz, Königstein/Sachsen, Lemgo, Meißen, Nossen, Radebeul, Reichenbach/OL, Tübingen, Waldshut-Thiengen, Wiesbaden, Wiesenburg, Zwickau


13  Golde-Mode | Wolkensteiner Straße 29
Hagen Klennert | Ohne Titel

Vor einigen Jahren sollte ich für ein Theaterprojekt eine Videoanimation machen, wo neben gezeichneten (hauptsächlich arbeite ich als Maler und Grafiker) auch Realfilmsequenzen gebraucht wurden. Weil der Etat knapp war, haben mir eine Freundin aus Dresden (im Bärenfell) und ein Kumpel aus Berlin geholfen und sich dankbarer Weise zur Verfügung gestellt.
In einer Pause entstand dann das Foto.


14  Erzgebirgs-Buchhandlung Knoblauch | Wolkensteiner Straße 22
Dagmar Ranft-Schinke | „Trakehnerfohlen »Burgi« und Nora“

»Burgi« erblickte 1991 in unserem Stall das Licht der Welt.
Es folgten viele Fohlen.
Nora war schon als Kind eine große Tierliebhaberin.
In diesem Jahr wiehert der kleine Hengst »Balu«.


15  freiluft | Wolkensteiner Straße 31
Theresa R. Müller | „Betrachtende“

»Akzeptanz der Stille,
die man miteinander erlebt –
diese Ruhe lassen.«

Das Foto entstand im November 2016 in Innsbruck.
Beltica, Meritar 1:2,9, Kodak Porta 400

Theresa R. Müller lebt und arbeitet in Berlin
seit 2019 Haas Architekten BDA ,
2019 Architektur Master of Science, Bauhaus-Universität Weimar
2018 Architecture Construction City, Politecnico di Torino
2016 Architektur Bachelor of Arts, HTWK Leipzig